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Am 2. Februar 2025 feierten die ZithaSchwestern das 150-jährige Jubiläum ihrer Kongregation. Auf den Tag genau vor 150 Jahre hatten in der Kathedrale Notre Dame von Luxemburg Anna Bové und Lucia Niederprum von Professor Nicolas Wies ihre Ordenstracht überreicht bekommen. 150 Jahre später traf man sich in der Kapelle des Mutterhauses der ZithaSchwestern in der rue Ste Zithe in Luxemburg-Stadt. Die ZithaSchwestern hatten geladen und alle waren gekommen.
Die Kapelle des Mutterhauses war bis auf den letzten Platz besetzt und um den Altar hatten sich befreundete Priester versammelt. Auch Herr Erzbischof Kardinal Hollerich, Herr Generalvikar Patrick Muller und Pater Luigi Gritti aus Rom waren der Einladung gern gefolgt und zelebrierten gemeinsam die feierliche Dankmesse. Das Ensemble vocal de la Maîtrise de la Cathédrale Notre Dame de Luxembourg unter der Leitung von Marc Dostert, dem Kantor der Kathedrale rahmte den Gottesdienst musikalisch ein begleitet an der Orgel von Paul Breisch dem Organisten der Kathedrale.
Im Anschluss an den Gottesdienst traf man sich im Festsaal der Seniorie St Jean de la Croix.
Nach einer Begrüßung durch Schwester Myriam Ney, der Generaloberin der Kongregation, richtete Herr Erzbischof Kardinal Hollerich das Wort an die Anwesenden. Er erinnerte sich an Begegnungen mit ZithaSchwestern in seiner Jugend und beglückwünschte die Schwestern zu der über die Jahre geleisteten Arbeit, ihren Werken und natürlich zu ihrem Jubiläum. Anschließend blickte Herr Winfried Heidrich auf die letzten 150 Jahre zurück. Er würdigte die Arbeit der ZithaSchwestern, deren Grundgedanken heute so aktuell sind, wie sie es vor 150 Jahren waren. Das Dasein für andere als übergeordnete Aufgabe, die Offenheit für Gott und seinen Plan und damit verbunden die Bereitschaft dort hinzugehen und sich dort zu engagieren, wo Gott mich hinführt, die Gastfreundschaft und zuletzt dem Umgang mit der Endlichkeit und dem ständigen Wandel.
Ihm schloss sich Herr Guy Kohnen an und sprach aus der Perspektive der Werke, die aus der Arbeit der ZithaSchwestern über die Jahre entstanden sind und die bis heute von ihren Wurzeln profitieren und aus diesen Wurzeln leben. Aufgelockert wurde die Abfolge der Reden durch Frau Dina Nimax und ihr Harfenspiel.
Zum Schluss sprach Pater Gritti einige Worte. Auch wenn er die ZithaSchwestern erst vor weniger als einem Jahr kennengelernt hat und in den Reden seiner Vorgänger viel Neues über sie erfahren hat, schloss er sich den Kernaussagen gern an. Die Gastfreundschaft, die beschrieben wurde, hat auch er erleben dürfen, und den Fleiß, die Zielstrebigkeit und Arbeitsbereitschaft ist ihm in allem was die Schwestern aufgebaut haben aufgefallen. Pater Gritti kam nicht mit leeren Händen. Er brachte den Schwestern zu ihrem Jubiläum den großen päpstlichen Segen mit.
Gemütlich und gesellig klang der Tag in den Räumlichkeiten der Seniorie St Jean de la Croix beim, anschließenden Empfang aus.


