Die ZithaSchwestern

Um dem „ZithaVerein“ eine „dauerhafte und zukunftssichere Grundlage“ zu geben, versuchten die Gründer, ihn an eine bestehende Kongregation anzuschließen. Als dieses Bemühen scheiterte, entschlossen sie sich, selber eine Kongregation zu gründen.

Der 2. Februar 1875  ist der Gründungstag der „ZithaSchwestern“. In der Kathedrale in Luxemburg wurde den beiden Gründerinnen das Ordenskleid überreicht.  Anna Bové erhielt den Ordensnamen „Schwester Maria Paula“ und Luzia Niederprüm „Schwester Maria Josepha".

Die GründerInnen gaben der Kongregation Grundsätze mit auf den Weg, die bis heute ihr Leben und Wirken bestimmen:


Mutter Paula wählte die Devise: „Einfache Kinder der Lieben Mutter Gottes vom Berge Karmel wollen wir bleiben“.
Mit dem Leitgedanken „Die Werke Gottes müssen, wenn sie gedeihen sollen, im Schatten des Kreuzes aufwachsen“, ergänzte Mutter Josepha diese Devise.
Professor Nicolas Wies vervollständigte das Konzept mit den Worten: “Arbeitet, legt Hand an, ergreift die Arbeit, so wie sie sich anbietet“.

 

Zum Karmelorden gehörig

1886, kurz vor dem Tod von Mutter Paula, erfolgte die Angliederung an den teresianischen Karmel. Wir Tertiar-Karmelitinnen gehören zum teresianischen Karmel.

So wird der von Teresa von Avila und Johannes vom Kreuz reformierte Zweig genannt.

Von da an war die offizielle Bezeichnung der Kongregation „Schwestern des regulierten dritten Ordens Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel“, kurz: „Tertiar-Karmelitinnen“. Der Name „ZithaSchwestern“ ist jedoch im Volksmund bis heute erhalten geblieben.

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Bilanz der ZithaVereins ab 1897