ZithaVerein

Nach langem Ringen wurde am 28. März 1872 der „Verein der hl. Zitha für christliche Dienstmädchen“ gegründet. Er vermittelte bei Arbeitsverlust neue Stellen und im Krankheitsfall kam er für die Pflege und später auch für eine entsprechende Altersversorgung auf.

ZithaKloster und ZithaHeim um ca.1877
ZithaKloster und ZithaHeim um ca.1877

Im Mai 1872 unterzeichnet der Bischof von Luxemburg die Statuten.
Schon im ersten Jahr wurden 367 Stellen vermittelt. Nachdem die Häuser in der Beckstraße und in der Philippsgasse zu klein wurden, konnte 1887
ein Grundstück im Bahnhofsviertel erworben werden. Dort entstanden innerhalb von 2 Jahren ein Kloster sowie ein ZithaHeim für Dienstmädchen. An diesem Standort befindet sich bis heute unser Mutterhaus, die „Zitha“.

Unsere Namenspatronin
Wer war die heilige Zita?

Patronin des Vereins und der Kongregation

Die heilige Zita wurde 1218 in einem Dorf bei Lucca in Italien geboren. Mit 12 Jahren kommt sie in den Dienst der adeligen Familie Fatinelli in Lucca.
Hier geht Zita 48 Jahre lang, d.h. bis zu ihrem Tod am 27. April 1278, einfach, treu und gewissenhaft ihren häuslichen Arbeiten nach.
Von ihr wird gesagt: “Sie hatte die Hand bei der Arbeit und das Herz bei Gott“. Jeder, der bei ihr anklopfte, fand Gehör, Kleidung, Speis und Trank.

Ihr Begräbnis im Jahr 1278 war eine Sympathiekundgebung von Armen und Verstoßenen. Sie wurde von Anfang an als Heilige verehrt und 1958 zur Patronin der Hausangestellten ernannt. Die Heilige Zita wird oft dargestellt mit einem Schlüsselbund, Zeichen des Vertrauens ihrer Herrschaft, und einem Wasserkrug, aus dem sie Pilgern Wasser anbot.

Logo, Tertiar-Karmelitinnen
Die hl. Zita - Namenspatronin